Meine Arbeit

Dein Kind sei so frei es immer kann. Lass es gehen und hören, finden und fallen, aufstehen und irren.
- Johann Heinrich Pestalozzi
Die Zahl von sogenannten „auffälligen Kindern“ nimmt seit Jahren ständig zu.
Eltern werden konfrontiert mit Diagnosen wie:

  • Allgemeine Schulprobleme
  • Konzentrationsschwäche/ADHS
  • Lese-Rechtschreib-Schwäche
  • Rechenschwäche/Dyskalkulie
  • Motorische Auffälligkeiten
  • Entwicklungsprobleme
  • Verhaltensauffälligkeiten
  • Zweifel an der Schulreife

Diese Diagnosen geben dem Problem zwar einen Namen, sind jedoch keine echte Lösung.
Und was nutzt Ihnen diese Diagnose, wenn Ihrem Kind nicht langfristig geholfen wird?

Meist setzt man auf Medikamente, auf mehr Üben oder auf Abwarten. Dabei wird leider nicht nach dem ursächlichen Problem des Kindes gesucht. Oft beginnt eine Odyssee durch die Institutionen. Die betroffenen Kinder und auch ihre Angehörigen leiden weiter, fühlen sich gestresst und unter Druck. Die Kinder bekommen Probleme in der Schule, der Gesellschaft und der Familie und geraten in einen Teufelskreis von negativen Erfahrungen.

Sie als Eltern möchten Ihr Kind so gut wie möglich in seiner Entwicklung unterstützen!

Sie wünschen sich ein für alle Beteiligten friedliches und gutes Familienklima und ein möglichst unbeschwertes, chancenreiches Leben für Ihr Kind!
Mir ist bei meiner Arbeit mit dem Kind wichtig, die Ursache der Probleme zu finden. Denn hier muss ich anfangen, etwas zu verändern. Ich stütze mich bei meiner Arbeit auf anerkannte, moderne Methoden der Pädagogik, der SI-Mototherapie und der Psychomotorik sowie der Lern- und Hirnforschung.
Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass Bewegung und gezielte Körperübungen das Lernen und die Entwicklung von Kindern positiv beeinflussen. Und dass man einer neuronalen Unreife des Gehirns durch Bewegungs- und Körperübungen entgegenwirken kann. Ich helfe Ihnen bei der Suche nach dem ursächlichen Problem Ihres Kindes und zeige Ihnen und Ihrem Kind effiziente Lösungswege heraus aus dem Teufelskreis und hin zu einem Leben, in dem Ihr Kind seine Potenziale voll entfalten kann.

Hierbei arbeite ich mit einem individuell auf das Kind zugeschnittenen Förderkonzept, das ich auf Grund meiner Diagnostik für jedes einzelne Kind individuell zusammenstelle. Das Konzept besteht aus einer Verknüpfung von Bewegungselementen aus den Bereichen Kräftigung, Balance, Rhythmus, Koordination und sinnlicher Wahrnehmung mit kognitiven Aufgaben wie Lesen, Schreiben, Rechnen.

Diese Art zu Arbeiten bringt den Kindern auf ganz natürliche Weise die Freude am Lernen zurück!

Konzentrationsschwierigkeiten

Konzentrationsschwäche/ADHS

Konzentration ist die willentliche Fokussierung der Aufmerksamkeit auf eine bestimmte Tätigkeit.
- Wikipedia
Viele Kinder haben bereits Probleme damit, eine Zeit lang still auf ihrem Stuhl zu sitzen. Sie müssen ständig ihre Position wechseln und sich bewegen. Dafür sind häufig zwei Ursachen verantwortlich: Ein schlecht ausgebildetes Gleichgewicht und eine schlecht ausgebildete Rumpfmuskulatur. Diese unkonzentriert wirkenden Kinder sind ständig damit beschäftigt, ihre Gleichgewichtsprobleme mit permanenter Bewegung zu kompensieren. Und wenn das Kind ständig seine Position wechselt, dann muss es die Muskeln auch nicht so lange anstrengen.
Geschwindigkeit bringt Sicherheit!
Auf einem Fahrrad schnell zu fahren ist viel einfacher als ganz langsam zu fahren. Ganz ähnlich ist es bei betroffenen Kindern: Sie lösen ihre Probleme durch schnelle Bewegungen. Die Übungen, die die Kinder bei mir lernen, stärken die Rumpfmuskulatur verbessern das Gleichgewicht. Die Übungen sind meistens sehr langsam auszuführen. Dies fällt vielen Kindern anfangs schwer, aber schon nach kurzer Zeit verbessern sich die Probleme deutlich.




Lese-Rechtschreib-Schwäche

LRS ist eine Entwicklungsbeeinträchtigung schulischer Fertigkeiten.
-WHO
Es gibt viele Gründe, warum ein Kind eine Lese-Rechtschreib-Schwäche entwickeln kann:
  • Eine Koordinationsstörung der Augen
  • eine nicht gut entwickelte Hand-Auge-Koordination
  • keine entwickelte Seitendominanz
  • eine mangelnde Zusammenarbeit beider Gehirnhälften
  • eine mangelnde Zusammenarbeit der oberen und unteren Körperhälfte
  • eine auditive Wahrnehmungsstörung
  • mangelnde Rhythmusfähigkeit
  • undeutliche Aussprache u. v. m.
Ein Kind muss bereits zum Zeitpunkt seines Schuleintritts ein breites Spektrum an Fähigkeiten und Fertigkeiten mitbringen, um das Lesen und Schreiben problemlos erlernen zu können.
Entwickeln Kinder Probleme beim Lesen und Schreiben, so ist dies meist nicht ein Zeichen minderer Intelligenz. Oft liegen hier biologische Ursachen zu Grunde, die in der allgemeinen körperlichen Entwicklung eines Kindes zu finden sind. Diese Ursachen stehen dem Erlernen des Lesens und Schreibens unweigerlich im Weg. Dem Kind fehlt die körperliche Basis und somit auch die neuronale Reife des Nervensystems.
Gegen all diese Entwicklungsstörungen kann man gezielt etwas unternehmen.
Dem Körper und dem Gehirn kann eine zweite Chance gegeben werden, sich adäquat zu entwickeln und eine gesunde Basis zu schaffen, auf der Lesen und Schreiben problemlos möglich sind. In meiner Praxis „Bewegung und Lernen“ diagnostiziere ich die Ursache der Lese-Rechtschreib-Schwäche ihres Kindes und entwickle ein individuelles Förderkonzept. Dies besteht je nach Entwicklungsstand des Kindes aus Körper- und Bewegungsübungen in Kombination mit Schreib- und Lesetraining.

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Rechenschwä‍che/­Dyskalkulie

Dyskalkulie ist eine Beeinträchtigung von Rechenfertigkeiten.
-WHO
Rechnen ist ein äußerst komplexer Vorgang, bei dem viele Hirnregionen und zahlreiche unterschiedliche Fähigkeiten des Kindes gefordert sind. Diese Fähigkeiten betreffen die Motorik, das Sprachverständnis, das Sprachgedächtnis, das gesamte Wahrnehmungssystem, die räumliche Orientierungsfähigkeit, ein Verständnis für Handlungsplanung, Gedächtnisprozesse und nicht zuletzt das räumliche Vorstellungvermögen.

„Rechnen ist denken in Räumen.“ - Dr. Dipl.-Psych. Karlheinz Barth
Das Grundschulkind soll die vier Grundrechenarten erlernen, dazu Mengen miteinander vergleichen, Zahlen zerlegen, Längen einschätzen und messen etc. Für all diese Denkleistungen ist beispielsweise das räumliche Denken, die Vorstellung von Beziehungen im Raum notwendig.
Aber wie bildet ein Kind räumliches Vorstellungsvermögen normalerweise?
Durch Erfahrung von sich und seinem Körper und diesem im Raum und in Beziehung zu anderen Menschen und Gegenständen. Werden diese Grundfertigkeiten im Leben aus irgendeinem Grund nicht ausreichend gut erfahren, begriffen und erlernt, dann wird es auch schwierig mit der Mathematik.

In meiner Praxis Bewegung und Lernen diagnostiziere ich, an welcher Stelle der kindlichen Entwicklung bei Ihrem Kind noch Nachholbedarf besteht - welche Fertigkeiten noch fehlen, um ein Grundverständnis für Mathematik entwickeln zu können. In einem individuellen Förderkonzept zeige ich Ihnen, wie Ihr Kind seine Lücken in der Entwicklung schließen kann. Dies wird eine Kombination aus Körper- und Bewegungsübungen und anschaulicher, begreifbarer Mathematik sein.

Fortbestehende frühkindliche Restreflexe

Das Auslösen einer Reaktion durch einen äußeren Reiz ohne Verarbeitung des Reizes im Gehirn.
- Wikipedia
Zur Bedeutung von Frühkindlichen Reflexen und wie sie Kindern im Grundschulalter zur Last werden können
Während der Zeit im Mutterleib bis etwa zu Beginn des zweiten Lebensjahres werden die Bewegungen eines Kleinkindes von automatisch vorgegebenen Bewegungsmustern gesteuert. Diese Bewegungen sind sogenannte „Urreflexe“ (Saugreflex, Moro-Reflex u. a.) und haben die Aufgabe, das Überleben des Kindes zu sichern. Reflexe sind auch dafür zuständig, Gehirnareale miteinander zu verknüpfen und die Muskelspannung des Kindes aufzubauen. Sie helfen beim Geburtsvorgang und sie sorgen dafür, dass sich die Fein- und Grobmotorik und die 5 Sinne des Kindes innerhalb des ersten Lebensjahres gut entwickeln können.

Im Laufe des ersten Lebensjahres werden diese automatischen Bewegungen nach und nach abgebaut. Sie werden dann nicht mehr benötigt, denn die unwillkürlichen Bewegungsmuster werden abgelöst von bewusst gesteuerten Bewegungen und Reaktionen des Kindes. Sie ermöglichen eine kontinuierliche Ausreifung des Gehirns und die Ausbildung der Selbststeuerung.
Manchmal bleiben aus der Zeit jedoch Reste dieser Urreflexe aktiv, dann sind diese der motorischen und auch der neuronalen Entwicklung des Kindes stark im Weg.
Reflexe haben immer Vorrang vor allen bewussten Handlungen!
Sie sind aktiv, bevor sich das Kind zu einer anderen Handlung oder Bewegung entschließen kann! Die Ausreifung des Gehirns ist dann nicht möglich! Das bedeutet, die Basis für erfolgreiches Lernen ist nicht gegeben.
Somit sind Kinder mit Restsymptomatiken frühkindlicher Bewegungsmuster nicht in der Lage, die Potenziale ihrer Gehirne voll auszuschöpfen.

In unseren Kindergärten und Grundschulen finden sich auffallend viele Kinder mit Restreflexen. Manchmal sind es sehr versteckte, kleine Auffälligkeiten, die der Laie nicht beachtet oder nicht sieht. In meiner Praxis teste ich die Kinder auf mögliche bestehende Restreflexe und den Grad ihrer neuronalen „Unreife“. Durch ein spezielles Trainings- und Förderprogramm haben die Kinder die Möglichkeit, ihre Restsymptomatik frühkindlicher Bewegungsmuster zu hemmen und zu integrieren.
Erfolgreiches Lernen ist dann möglich, weil überhaupt erst die Voraussetzungen geschaffen sind.

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Erstberatungs­gespräch

Wünschen Sie sich für Ihr Kind
  • eine individuelle auf Ihr Kind abgestimmte Einzelförderung?
  • weniger Konfliktpotenzial im Leben?
  • mehr Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen?
  • mehr Erfolg in der Schule?
  • die Bewältigung des ursprünglichen Problems?
  • mehr Freude am Lernen?
  • einen kompetenten Ansprechpartner?
  • jemanden, der sich wirklich Zeit für Ihr Kind nimmt?
Dann vereinbaren Sie unverbindlich einen Termin für ein kostenloses Erstgespräch.
Ich freue mich, Sie und Ihr Kind in meiner Praxis in Neuss kennenzulernen.

SILVIA MÄNZ
BEWEGUNG UND LERNEN

  Tel/Whatsapp: +49 172 5302459
  s.maenz@bewegung-und-lernen.de